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Minimalistisch als Familie: So geht Minimalismus mit Kindern

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Minimalismus mit Kindern – eine Kombination, die auf den ersten Blick schwierig erscheint. Die landläufige Meinung ist, dass gerade Kinder sehr viel brauchen. Schon allein das ganze Spielzeug, man will den Kleinen doch etwas gönnen.

Aber minimalistisch leben bedeutet nicht in erster Linie Verzicht, es bedeutet Rückbesinnung auf das Wesentliche. Dass das auch mit Kindern wunderbar funktioniert, beweisen immer mehr Familien, die sich Minimalismus zum Ziel gesetzt haben.

Damit der Einstieg in ein minimalistisches Leben mit Kindern reibungslos klappt, gibt es ein paar wertvolle Tipps und Tricks.

Minimalismus mit Kindern

Kinder sind programmiert darauf, zu lernen. Sie lernen schnell und spielerisch. Vor allem lernen sie durch einen sehr einfachen, aber oft übersehenen Mechanismus: Nachahmung. Deshalb sind Eltern in ihrer Vorbildfunktion so wichtig.

Erleben die Kleinen, dass die Mutter keine riesige Klamottensammlung benötigt, um sich wohlzufühlen, gelingt ihnen das ebenso. Beobachten sie den Vater dabei, wie er das kaputte Fahrrad oder den Toaster repariert, statt alles einfach neu zu kaufen, dann bekommen sie ein Gefühl für Nachhaltigkeit.

Wie der Minimalismus innerhalb der Familie gelebt und vorgelebt wird, ist entscheidend. Sorgt das Weniger für ein Mehr an Lebensfreude, werden auch die Kinder gerne mitmachen. Ganz ohne das Gefühl von Verzicht.

4 goldene Tipps – so gelingt Minimalismus mit Kindern

  1. Regelmäßiges Ausmisten

Zusammen mit Mama die Spielsachen zu sortieren und dabei zu schauen, was eigentlich noch Freude bereitet und was wegkann, macht Spaß. Dann noch gemeinsam auf den Flohmarkt und mit dem eingenommenen Geld ein Eis kaufen – attraktiver kann Minimalismus in Kinderaugen kaum sein.

  1. Aufräum-Rituale

Die Puppen nach Größe aufgereiht, die Bauklötze nach Farben: Aufräumen sollte gewissen Ritualen folgen, dann übernehme Kinder sie leichter. Auch gemeinsames Singen verstärkt diesen Effekt. Dann ist Aufräumen fast so wie bei Mary Poppins.

  1. Selbermachen statt kaufen

Eine Tasche aus Stoffresten, vegane Brotaufstriche aus Gemüse, selbstgebackene Brote – statt kaufen lieber selbst machen! Kinder sind schnell zu begeistern für Projekte dieser Art.

  1. Supermarkt als Klassenzimmer

Bewusstes Einkaufen ist ein wichtiger Eckpfeiler der Minimalismus. Mütter können ihren Sprösslingen bereits beim Einkauf erklären, warum zum Beispiel Joghurt im Glas besser ist als in der Plastikverpackung. Die natürliche Wissbegierde von Kindern kann hier wunderbar genutzt werden.

Kinder, die in einer minimalistischen Familie aufwachsen, werden sich zu bewussten Konsumenten entwickeln. Sie werden die Umwelt und ihre Ressourcen zu schätzen wissen und sie schützen wollen. Auf diese Weise wird der minimalistische Grundgedanke weitergegeben und prägt eine neue Generation.

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