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Was bedeutet nachhaltig reisen?

Es gibt mittlerweile viele Blogs für nachhaltiges Reisen – der grüne Trend ist überall! Aber was bedeutet nachhaltig reisen? Gibt es dafür eine Definition? Und warum sollte man überhaupt nachhaltig reisen wollen?

Keinen Müll im Urlaub hinterlassen

Erklärt sich zwar von selbst, aber ist immer eine Erinnerung wert: Wir sind Gäste in einem fremden Land und sollten auch dort unsere Vorstellung von Umweltschutz einhalten. Das heißt: möglichst wenig Plastik verbrauchen und wenn wir doch mal eine Plastiktüte gekauft haben, bitte richtig entsorgen und nicht einfach am Strand lassen.

Jutebeutel oder Netztaschen wiegen nichts und können auch im Urlaub mitgenommen werden, so dass man gar nicht erst auf Plastiktüten angewiesen ist.

Reisen ohne Flugzeug

Dass Flugzeugfliegen die schädlichste Art zu reisen ist, dürfte allseits bekannt sein. Innerhalb Europas ist es eigentlich kein Problem, mit dem Auto zu fahren oder in den Zug zu steigen. Mittlerweile sind auch die Streckennetze Richtung Süden (Italien, Frankreich, Schweiz) ausgebaut und verbessert, so dass es richtig Spaß machen kann, ausnahmsweise mal mit dem Zug nach Frankreich zu fahren.

Generell sollte man sich an die Faustregel halten, dass es sich nicht lohnt, unter 700 km zu fliegen. Das ist nicht nur für die Umwelt schädlich, sondern auch ein enormer Energieverbrauch, den man auf kürzeren Strecken einsparen kann.

Es gibt mittlerweile auch Portale, die dabei helfen, den CO2-Fußabdruck beim Reisen zu ermitteln. Die Differenz kann dann im Anschluss gespendet werden.

Ausgleichsmöglichkeiten

Es steht jedem offen, nach einer umweltschädlichen Reise an eine Wohltätigkeitsorganisation zu spenden, um den Schaden gewissermaßen auszugleichen und der Umwelt etwas zurückzugeben. Es gibt zahlreiche Klimaschutzprojekte, an die man eine Spende richten kann. Als Beispiel dient hier die Seite www.atmosfair.de.

Außerdem lassen sich die Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima auf Seiten wie www.ecopassenger.org vergleichen. Das Praktische daran ist, dass die Seite auch umweltschonende Alternativen anzeigen, so dass man auch mit dem Auto und der Bahn zum Zielort kommt.

Zero Waste Reisen – was bedeutet das?

Wer etwas für die Gesellschaft tun will und auch schon daheim gegen Lebensmittelverschwendung und übermäßige Müllproduktion ankämpft, könnte diese Werte auch mit in den Urlaub nehmen!

Denn auch im Urlaub kann eine auffüllbare Trinkflasche sehr sinnvoll sein, um den Kauf von Plastikflaschen zu vermeiden. Wer dem Trinkwasser im Urlaubsort nicht vertraut, dann zum Beispiel eine extra große Wasserflasche aus Plastik kaufen und immer wieder umfüllen. Auch so lässt sich Plastikmüll einsparen.

Wer einen Schritt weitergehen will, kann auf eigenes Besteck zurückgreifen, anstatt Einweg-Produkte aus Plastik zu kaufen. Denn Plastikbesteck wird im Schnitt ca. 15-20 Minuten zum Essen benutzt und landet dann im Müll – eine ziemlich kurze Lebensdauer für etwas, was mehrere hundert Jahre braucht, um von der Natur abgebaut zu werden!

Scheinbar treffen sich sogar Menschen zum gemeinsamen Aufräumen im Urlaub – was definitiv eine starke Leistung ist! Das Ganze nennt sich Clean Up und es soll sogar bestimmte Facebook-Gruppen dazu geben. Wer also den Einheimischen etwas zurückgeben möchte, dann einen Abend dafür opfern, den Strand sauber zu machen und Plastik aufzusammeln.

Mehr solcher Tipps gibt es zum Beispiel auf CareElite – ein Blog, der sich mit nachhaltigem und bewusstem Reisen beschäftigt.

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Sanfter Tourismus – so geht’s!

Was heißt sanft reisen? Schon mal davon gehört? Auch wenn der Begriff anfangs etwas befremdlich klingt, steckt ein sehr sinnvoller Gedanke dahinter. Das Prinzip lautet: so wenig wie möglich auf die natürliche Umgebung einwirken!

Touristen sollen es vermeiden, der Natur und dem Urlaubsort durch ihren Aufenthalt zu schaden. Ein Negativbeispiel dafür ist zum Beispiel die Partymeile von Mallorca. Die Einheimischen sind alles andere als erfreut, wenn ungewollt an jeder Ecke Körpersubstanzen, Müll und leere Alkoholflaschen liegen. Und dann noch der Lärm …

Stattdessen könnte man sich als Tourist einfach an die Umgebung anpassen und mit Einheimischen ins Gespräch kommen, um seinen Aufenthalt so unschädlich wie möglich zu gestalten. Dazu gehört auch, die Einheimischen zu unterstützen, anstatt All Inclusive-Reisen zu buchen. Denn wenn man zu einem Schnäppchenpreis dreimal am Tag am hoteleigenen all you can eat-Buffet essen kann, bleibt für die kleinen Restaurants kaum noch Kundschaft übrig.

Gegen Tierquälerei im Urlaub

Nachhaltigkeit bedeutet auch, natürliche Lebensräume zu erhalten und das Aussterben von Tieren zu verhindern. Nachhaltigkeit bedeutet Gerechtigkeit für diejenigen, die keine Stimme haben: Tiere.

Wer eine Safaritour machen möchte, muss sich darüber im Klaren sein, dass er in den Lebensraum der Tiere eindringt. Wer einen Zirkus besucht, Kamele reitet, angekettete Affen füttert, muss wissen, dass er damit die Misshandlung von Tieren unterstützt. Wichtig ist es, solche Angebote möglichst zu vermeiden und nicht mehr in Anspruch zu nehmen.

Es sollten auch keine Souvenirs tierischen Ursprungs gekauft werden, weil auch hinter solchen Hinguckern Tierquälerei steht (z.B. Pelzmäntel, Accessoires aus Schlangenleder, Schmuck mit Elefantenzähnen etc). Wer einen solchen Fall von Tierquälerei ahnt, sollte dies im Urlaub unverzüglich der PETA-Organisation melden.

Nachhaltige Urlaubsseiten

Mittlerweile gibt es auch nachhaltige Buchungsseiten, die es ermöglichen, von Anfang an bewusste Reisen zu planen. Ein Beispiel für eine solche Website ist www.bookitgreen.com.

Wichtig ist auch, auf nachhaltige Reisezertifikate zu achten. So gibt es beispielsweise ein EU-Siegel für Nachhaltigkeit, das deutsche Bio-Siegel auch für Unterkünfte, Viabono und Fairstay oder die blaue Flagge.

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