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Die 12 beeindruckenden Vorteile einer pflanzlichen Ernährung

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Immer mehr Menschen interessieren sich für eine pflanzliche Ernährung. Zahlreiche Menschen leben schon vegan, viele möchten vegan werden – und das neue Jahr ist doch eine gute Gelegenheit, diesen Vorsatz anzugehen. Dagegen spricht für einige das Vorurteil, dass pflanzliche Proteinquellen nicht ausreichend für uns Menschen sind. Diese Sorge ist unbegründet, pflanzliches Eiweiß ist nämlich gesünder als viele denken und es sprechen noch etliche weitere Gründe dafür, sich vollwertig vegan zu ernähren. In diesem Artikel erfährst du, welche Vorteile eine rein pflanzliche Ernährung mit sich bringt.

1. Tierleid vermeiden

Fakt ist: Vegane Ernährung vermeidet Tierleid. Ob Fleisch-, Milch- oder Eierindustrie: überall werden Tiere gefangen gehalten, haben keine natürliche Fortpflanzung, kein Familienleben, keine Selbstbestimmung, viele können sich nichtmal bewegen und am Ende werden alle geschlachtet – sofern sie nicht vorher an Krankheit und Erschöpfung sterben. Auf dieser Seite von GEO erfährst du mehr über das kurze Leben der Nutztiere.

2. Klimafreundlich ernähren

Pflanzliche Ernährung schützt das Klima. Einen großen Teil der Klimaerwärmung kann man auf die weltweite Tierzucht zurückführen. Mit einer veganen Ernährung kannst du außerdem jede Menge Treibhausgase einsparen: Laut einem Spiegel-Artikel sogar bis zu zwei Tonnen jährlich!

Umgerechnet „sparst“ du mit einer rein pflanzlichen Ernährung mehr als acht Flüge ein – vielleicht ein netter Ausgleich für deine nächsten Urlaube? In diesem Artikel erfährst du mehr über den Zusammenhang zwischen Klima und pflanzlicher Ernährung.

3. Die Natur erhalten

Vegane Ernährung schützt die Natur. Ein Großteil der abgeholzten und gerodeten Flächen weltweit werden für die Tierzüchtung oder den Anbau von Tierfutter benötigt. Wenn man Fleisch und tierische Produkte isst, unterstützt man also indirekt auch den wachsenden Tierfutter-Anbau, was nicht nur auf lange Sicht die Böden unfruchtbar macht, sondern auch an erster Stelle für die Abholzung des Regenwalds verantwortlich ist.

Übrigens: Der Soja-Anbau dient zum Großteil für Tierfutter und nicht – wie viele irrtümlich glauben – für die Produktion von veganen Ersatzprodukten. Sojawürstchen & Co. machen nur einen ganz kleinen Teil des Anbaus aus. In diesem Artikel erfährst du, warum vegane Ernährung nicht der große Verursacher der Regenwaldabholzung ist.

Dass der Lebensraum vieler Tiere durch die Abholzung zerstört wird, seltene Tierarten sogar gänzlich aussterben und insgesamt weniger Grünflächen (inkl. Bäumen, die wir Menschen zum Leben benötigen) auf der Erde existieren, erklärt sich dabei von selbst. Ernährst du dich vegan, setzt du ein Zeichen gegen diese grausame Entwicklung.

4. Welthunger stillen

Pflanzliche Kalorien sind eine Entscheidung gegen den Welthunger. Durch den Umweg über das Tier erhalten wir höchstens ein Viertel der Kalorien als Fleisch zurück, die als Pflanzen an die Tiere verfüttert werden. Durch pflanzliche Ernährung werden also mehr Menschen satt.

Übrigens ist es ein Irrglaube, dass vegane Ernährung lediglich aus Salatblättern besteht und man sowieso nicht satt wird, wenn man mal keinen Steak ist. Denn die kalorienhaltigsten Lebensmittel sind tatsächlich vegan: Nudeln, Reis, Brot, Bohnen, Linsen – und viele mehr.

Viele Tiere, die in Deutschland gegessen werden, ernähren sich selbst pflanzlich. Sie essen beispielsweise grüne Pflanzen und viel Soja. Bei einer pflanzlichen Ernährung lässt man das Tier also weg und ernährt sich direkt von den Schätzen, die uns die Natur schenkt.

5. Produktiver sein

Pflanzliche Ernährung steigert deine Leistungsfähigkeit. Du nimmst mit pflanzlichen Proteinquellen automatisch weniger Kalorien und gleichzeitig mehr Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe zu dir.

In einem Artikel von „Zentrum der Gesundheit“ wird sogar davon gesprochen, dass vegane Ernährung bei Spitzensportlern optimal ist. Wenn sogar hochgradig sportliche, leistungsfähige Menschen mit Pflanzen auskommen – warum sollte der Ottonormalverbraucher dies nicht können?

6. Den Körper entlasten

Dein Körper regeneriert schneller. Pflanzliche Proteine überlasten den Körper nicht so schnell wie Fleisch und Milchprodukte und somit benötigst du auch weniger Zeit für den Abbau der Abfallprodukte.

Kennst du das Gefühl, nach dem Mittagessen sehr schlapp zu sein? Dieses Müdigkeitsgefühl kannst du loslassen, wenn du dich pflanzlich ernährst. Denn zu einer veganen Ernährung gehört auch immer eine bewusste Ernährung. Je mehr du dich mit Inhaltsstoffen & Co. beschäftigst, desto bewusster wirst du dich ernähren. Und somit kannst du selbst entscheiden, was du in deinen Körper lassen willst und wie du alltäglichen Problemen mit einem durchdachten Ernährungsplan entgegenwirken kannst.

7. Darmgesundheit steigern

Du hast eine bessere Darmflora. Bei regelmäßiger pflanzlicher Ernährung mit vielen Ballaststoffen steigt die Anzahl der „guten“ Darmbakterien. Mit dieser Information kannst du deine Nahrungsaufnahme bewusst steuern – und dabei sogar abnehmen! In diesem Artikel erfährst du, warum ein Zusammenhang zwischen Darmgesundheit und Gewichtsverlust liegt.

Du leidest oft an Verdauungsproblemen? Auch in diesem Fall solltest du Wert auf eine gute Darmflora legen. Vegane Ernährung kann deine Verdauung bestens unterstützen und dir somit ein paar Probleme im Alltag wegnehmen.

8. Immunsystem stärken

Du hast ein besseres Immunsystem. Ein gesunder Darm und die kontinuierliche Versorgung mit Nährstoffen und Ballaststoffen schaffen eine gute Basis für die Abwehr von Krankheitserregern.

Witzigerweise sind es ausgerechnet die pflanzlichen Lebensmittel, die besonders vitaminreich und immunfördernd sind. Wenn du eine Auflistung aller immunstärkenden Lebensmittel suchst, findest du auf dieser Seite eine ausführliche Liste.

9. Hautbild verbessern

Du hast eine schönere Haut. Weniger gesättigte Fettsäuren und eine gesunde Darmgesundheit zeigen sich in einem klaren Hautbild. Während viele Gemüsesorten und Hülsenfrüchte wenig bis gar keine Fette zur Zubereitung benötigen, enthalten Fleischprodukte oftmals sehr viele ungesättigte Fettsäuren.

Ungesunde Fette sorgen für eine unreine Haut, was nicht nur Akne im Gesicht fördert, sondern generell für Pickel und ungewollte Rötungen sorgt. Durch eine ausgewogene, pflanzliche Ernährung kannst du dein Hautbild verfeinern. Hier findest du mehr Informationen zu diesem Thema.

10. Gesünder leben

Pflanzliche Ernährung senkt das Risiko für Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und Krebs oder beeinflusst diese Krankheitsbilder günstig. Ballaststoffe und gesündere und weniger Fette spielen hier eine entscheidende Rolle.

Du leidest an Bluthochdruck oder bist übergewichtig? Du möchtest präventiv etwas gegen das Diabetes-Risiko tun? In all diesen Fällen werden dir sämtliche Ärzte zu einer pflanzlichen Ernährung raten. Denn Fleisch & Co. steigern nicht nur den Bluthochdruck, sondern fördern auch die Entwicklung von Krankheiten im Körper, wie zum Beispiel Diabetes. Du möchtest mehr darüber erfahren? In diesem Artikel spricht „Zentrum für Gesundheit“ darüber, warum man etwa bei Diabetes zu einer veganen Ernährung umsteigen sollte.

11. Resistenzen vermeiden

Eine rein pflanzliche Ernährung verhindert Antibiotikaresistenzen. In der Massentierhaltung werden viele Medikamente eingesetzt, die sich später im Endprodukt wiederfinden. Das bedeutet konkret: Mit jedem Stück Fleisch nimmst du auch Reste von Antibiotika ein, die sich noch im Körper des Tieres befinden.

Wenn du mal wirklich krank sein solltest und Medikamente benötigst, könnte es also sein, dass diese bei dir gar nicht mehr wirken, weil du jahrelang „passiv“ Antibiotika mitkonsumiert hast. Da unsere Lebensmittelindustrie solche Hinweise auf der Verpackung weglässt, kannst du dir nie sicher sein, wieviele Antibiotika-Reste sich in tierischen Produkten noch befinden. Du kannst diesem Teufelskreis nur entkommen, wenn du gänzlich auf tierische Produkte verzichtest.

Auf dieser Seite kannst du dich über dieses Thema informieren.

12. Nie wieder Corona!

Und das Beste zum Schluss: Vegane Ernährung verringert das Risiko von Pandemien. Ein Großteil der für den Menschen gefährlichen Krankheitserreger entsteht durch Nutztierhaltung. Schweinegrippe, Pferdefleisch in Fertig-Lasagne, Hühnergrippe etc. – all das hätten sich Menschen erspart, hätten sie die Tiere einfach in Ruhe gelassen.

Du siehst: Eine vollwertige vegane Ernährung steckt also voller Vorteile und lohnt sich für jeden! Wenn du auf der Suche nach gesunden Ersatzprodukten bist, dann schau doch auf diesem Blog für vegane Alternativen vorbei. Dort findest du nicht nur tolle Rezepte, sondern auch Tipps & Tricks für den einfachen Einstieg in eine fleischfreie Ernährung.

Vegane Ernährung – Buchempfehlungen

Wir konnten deine Neugier für das Thema wecken? Du möchtest jetzt sofort loslegen und leckere vegane Rezepte ausprobieren? Gerne verlinken wir dir noch die Bücher, die uns dazu am besten gefallen haben:

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